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Lebensjahre


Wie wird das Alter berechnet?
Früher wurde angenommen, dass jedes Hunde Lebensjahr in etwa 7 Menschenjahren entspricht.
Allerdings bedeutete dies, dass Hunde Babys ein menschliches Alter von 7 Jahren haben konnten.
So wurde die Umrechnungsformel nochmals überarbeitet.
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass das erste Jahr der Lebensdauer eines Hundes 15 Menschen Jahren entspricht, das zweite Jahr entspricht weiteren 10 Jahren und jedes Jahr danach 5 weitere Jahre. Die Zahlen variieren jedoch mit der Grösse des Hundes.
Grössere Hunde werden etwas langsamerer erwachsen 
(deshalb gilt für sie: 12 menschliche Jahre für 1 Hundejahr) 
und leben nicht so lange wie kleinere Rassen. 


Traditionell hart

 

 

Die Koralle, das Dressurhalsband oder einfach nur Stachelhalsband genannt.
Es fällt nicht, wie gerne in der Hundesportszene bezeichnet, unter eine vermeintlich "natürliche" Erziehungshilfe.
Es ist und bleibt ein Starkzwangmittel, welches beim Hund erhebliche Kehlkopfschäden, sowie auch in den meisten Fällen psychische Schäden verursacht. 
 
Der Streßfaktor beim Hund, der durch diese Erziehungshilfe entsteht, ist enorm. Der Hund verknüpft den Schmerz mit dem, was er in dem Moment, wo ihm der Schmerz zugefügt wird, sieht. Das kann ein Kind, Katze, Auto etc. sein. Die Chance, den Hund mit falschen Verknüpfungen zu füttern, ist durch Unwissenheit und fahrlässige Handlung sehr häufig gegeben. Dem Hund wird jegliche Möglichkeit SEINER Kommunikation genommen. Ein freudiges Mitarbeiten des Hundes wird nicht angestrebt. Die Auswirkungen sind für den Hund meistens fatal - denn durch die Fehlverknüpfung wird er schnell als Problemhund hingestellt und ist dann meist ein Fall fürs Tierheim, wo er als verhaltensgestört nur schwer oder gar nicht mehr vermittelbar ist.
 
MAN MUSS DEN HUND EBEN MANCHMAL KORRIGIEREN!
Gute Idee, es wird dem Hund ein falsches Verhalten beigebracht und dann korrigiert man ihn durch Zufügen von Schmerzen am Hals. 
Ganz Überzeugte, rechtfertigen diese Tierquälerei mit "hündischem Verhalten": Es imitiere das Nackenschütteln oder noch besser, den reglementierenden Nackenbiss der Mutterhündin. Keine Mutterhündin tut dies, um ihren Welpen zu erziehen. 
Was bitte soll der Hund dabei lernen, ausser Meideverhalten?
Es wird Symptomarbeit betrieben und niemals an der Ursache des für SIE störenden Verhaltens gearbeitet!
Der Hund wird nichts sinnvolles durch ein Stachelhalsband lernen und er wird z.B. beim Anlegen eines normalen Halsbandes genauso ziehen oder sogar noch schlimmer.
 
Wussten Sie übrigens, dass das Stachelhalsband im Sinne des Erfinders durchaus seine Berechtigung hat, nämlich dann, wenn es bei sog. Herdenschutzhunden anders herum angelegt wird (Stacheln nach außen). So kann verhindert werden, dass andere Raubtiere, wie z.B. Wölfe, den tödlichen Biss an Nacken und Kehle ansetzen können.  


Nackenschütteln und die Folgen

 

 

Leute, die ihren Welpen zur Strafe im Nackenfell packen und schütteln, statt ihn herunterzudrücken, bekommen meistens einen sehr erregten Hund, der evtl. heftig zurückschnappt. 
Denn genauso spielen die Welpen untereinander: sie packen sich im Fell und rütteln daran. Das Rütteln scheint dem Welpen also eigentlich eine Aufforderung zu wildem Raufspiel zu sein. Andererseits spürt er aber auch den Ärger des Menschen und ist bald wegen dieser widersprüchlichen Botschaften völlig verwirrt und gestreßt. 
Über einige Zeit falsch angewandt kann dieses Schütteln daher sogar zu einer Art Handscheue führen - nähert sich eine Hand von oben, wird der Welpe sehr aufgeregt und schnappig, weil er nicht weiß, was auf ihn zu kommt.
Wenn man den Welpen aber richtig hochheben und beuteln würde, wäre das tatsächlich viel zu massiv. Es würde ihm mit Sicherheit wehtun, könnte ihn sogar verletzen und würde ihm Angst machen - wenn auch nicht unbedingt geglaubt wird, daß ein Welpe weiß, daß das einem Beutetier gegenüber ein „Totschütteln" wäre. Woher sollte er das wissen? 
Aber es stimmt, daß erwachsene Hunde den anderen eigentlich nur noch in einem ernsthaften Kampf mit Verletzungabsicht schütteln. Im Spiel kommt dies dann nicht mehr vor und eine Erziehungsmaßnahme ist es schon gar nicht.
Will man also das Verhalten der Mutterhündin nachahmen, ist schütteln falsch, denn erwachsene Hunde schütteln Welpen nicht. Will man aber nur irgend etwas Unangenehmes tun, um den Welpen zu bestrafen, eignet sich das Schütteln auch nicht, denn es ist entweder allzu brutal oder wird vom Welpen falsch verstanden und regt ihn nur noch mehr auf.
Fazit: 
Nackenschütteln ist als Hunde-Erziehungsmethode "out" - und war bei Hunden und Wölfen auch nie "in".

(Quelle: Sabine Winkler, Berufsverband der Hundeerzieher/innen
und Verhaltensberater/innen e.V.)

 

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